29.08.2010
Porsche Supercup in Spa: Al Faisal
Lechner Racing holt Teammeisterschaft
SPA. Toller Erfolg für das Team Al Faisal Lechner Racing: Die
österreichisch-arabische Mannschaft sicherte sich heute in Spa den Titel in
der Teammeisterschaft des Porsche Mobil1-Supercups 2010. Damit trägt die
Truppe von Walter Lechner im kommenden Jahr die Startnummer 1 und 2 auf den
Autos. Auch in der Fahrwertung sieht es für Lechner Racing gut aus: Der
Deutsche Rene Rast wurde heute Zweiter und baute damit seine Führung in der
Meisterschaft deutlich aus.
Vom zweiten Startplatz kommend, zeigte Rene Rast eine solide Leistung.
Lediglich in der Startrunde kam er kurzfristig vom Pfad der Tugend ab und
musste den Niederländer van Lagen ziehen lassen. Diesen kleinen Fehler
bügelte er wenige Runden später wieder aus und fightete den Niederländer in
einem sehenswerten Manöver nieder. In der Folge konzentrierte er sich
darauf, einen sicheren zweiten Rang hinter dem britischen Tagessieger Jean
Edwards nach Hause zu fahren. Damit baute er den Vorsprung in der
Meisterschaft gegenüber Nick Tandy (GB) auf 16 Punkte aus. Im letzten
Saisonrennen in Monza reicht Rast damit eine Zielankunft unter den ersten 11
für den Titel. Nicolas Armindo vertrat im zweiten Auto von Al Faisal Lechner
Racing den aufgrund seiner ALMS-Verpflichtungen fehlenden Niederländer
Jeroen Bleekemolen und zog sich mit dem fünften Tagesrang mehr als achtbar
aus der Affäre. Weniger gut verlief der Renntag für den Slowaken Stefan
Rosina und den Italiener Alessandro Zampedri im zweiten Lechner-Team: Nach
einer durchwachsenen Qualifikation blieben beide im Mittelfeld hängen.
Während Zampedri mit einem 12. Platz Schadensbegrenzung betreiben konnte,
kam Rosina mit Problemen am Auto gar nicht in die Gänge und sah letztlich
als enttäuschender 17. die Zielflagge.
„So gewinnt man Meisterschaften – ich bin sehr zufrieden, wir haben heute
das gemacht, was man in so einer Situation machen muss. Rene und Nicolas
haben ebenso einen hervorragenden Job abgeliefert wie das gesamte Team. Der
Gewinn der Teammeisterschaft spiegelt die geschlossene Leistung während der
gesamten Saison wider, der Titel bedeutet mir sehr viel“, sagte Teamchef
Walter Lechner nach dem Rennen.
Für Presserückfragen: Walter Lechner +43 664 230 56 57
Bernhard Haudum
Presseservice/29.8.2010
01.08.2010
Porsche Supercup am Hungaroring:
Rast holt Podium für Lechner-Racing
HUNGARORING. Mit einer Podiumsplatzierung endete für Lechner Racing der
heutige 8.Lauf zum Porsche Mobil1-Supercup am Hungaoring: Der Deutsche Rene
Rast wurde Dritter und verteidigte damit seine Führung in der Meisterschaft
mit Erfolg. Während Supercup-Heimkehrer Jeroen Bleekemolen (NL) im zweiten
Auto von Al Faisal Lechner Racing als Vierter ein Erfolgserlebnis verbuchen
konnte, gab es für den Slowaken Stefan Rosina und den Italiener Alessandro
Zampedri in den weiteren Lechner-Autos nach Unfällen in der Anfangsphase
einen Totalausfall.
Stefan Rosina wurde in der Startrunde vom Österreicher Norbert Siedler in
die Reifenstapel abgedrängt, Alessandro Zampedri war bei einem Megacrash mit
mehreren Fahrzeugen eine Kurve später mit dabei. Dieser Unfall zog zum einen
eine längere Safetycar-Phase nach sich und hatte zum anderen zumindest
indirekt Auswirkungen auf das Rennergebnis: Nachdem alle Piloten durch die
Runden hinter dem Führungsfahrzeug die Reifen schonen konnten, blieb das
Ergebnis über die verbleibende Distanz de facto einzementiert.
Rene Rast holte als Dritter wichtige Punkte für die Meisterschaft und hat
vor den beiden noch ausstehenden Rennen in Spa und in Monza 10 Punkte
Vorsprung auf den Briten Nick Tandy, der das Rennen in Ungarn gewann. Jeroen
Bleekemolen ist jetzt mit nur einem Punkt Rückstand auf Stefan Rosina in der
Meisterschaft Vierter, in der Teamwertung führt Al Faisal Lechner Racing mit
deutlichem Vorsprung vor Konrad Motorsport.
„Wenn man zwei kaputte Autos mit nach Hause bringt, hat man als Teamchef
naturgemäß wenig Freude. Schade, dass Stefan und Alessandro so früh aus dem
Rennen waren. Mit dem Podium für Rene und dem vierten Rang von Jeroen können
wir angesichts des Rennverlaufes leben, beide haben wichtige Zähler für die
Fahrer- und Teamwertung geholt“, sagte Teamchef Walter Lechner nach dem
Rennen.
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Bernhard Haudum
Presseservice/1.8.2010
25.07.2010
Porsche Supercup in Hockenheim:
Armindo siegt für Lechner-Racing
HOCKENHEIM. Ein schneller „Gastarbeiter“ sicherte Lechner Racing beim
heutigen 7.Lauf zum Porsche Mobil1-Supercup in Hockenheim (D) den Sieg: Der
Franzose Nicolas Armindo – er vertrat im zweiten Al Faisal Lechner Porsche
den Niederländer Jeroen Bleekemolen – war eine Klasse für sich und gewann
vor den beiden Deutschen Jan Seyffarth und Christian Engelhart.
Von der Pole-Position kommend, ließ der Lechner-Ersatzpilot nichts anbrennen
und feierte einen sicheren Start-Ziel-Sieg. Er sprang damit für Team- und
Meisterschaftsleader Rene Rast (D) in die Bresche, der seine Siegchancen
bereits in der Anfangsphase des Rennens begraben musste: Nach einer
handfesten Begegnung mit Nick Tandy (GB) in das Mittelfeld zurück gefallen,
handelte er sich dort einen Reifenschaden ein, der für den Al Faisal
Lechner-Piloten das „Aus“ bedeutete. Nachdem auch Tandy aufgeben musste,
blieb der Ausfall in der Gesamtwertung ohne wesentliche Folgen. Der große
Gewinner in dieser ist mit Stefan Rosina ein weiterer Lechner-Pilot, der
sich mit einem vierten Rang in Hockenheim bis auf drei Zähler an den
Tabellen-Zweitplatzierten Tandy heran schieben konnte. Eine gute Performance
zeigte auch der vierte Lechner-Pilot, der Italiener Alessandro Zampedri: Er
arbeitete sich vom 19. Startplatz auf den elften Rang nach vorne, für den er
durch die Gaststarter die Punkte für Rang 9 erhielt.
„War die Wahl von Damien Faulkner als Ersatzpilot für Silverstone eine Frage
der Loyalität, so habe ich beim Ersatzpiloten für Hockenheim in erster Linie
auf die Performance geschaut. Ich hab gewusst, dass Nicolas Armindo hier
ganz stark sein kann – und er hat das Vertrauen mit Nachdruck bestätigt. Vor
allem hat er aber bewiesen, dass auch unser zweites Auto absolut erstklassig
ist, Jeroen Bleekemolen kann jetzt in Ungarn in ein Siegerauto steigen“,
sagte Teamchef Walter Lechner nach dem Rennen. Während er den Ausfall von
Top-Pilot Rene Rast sofort abhakte – „nachdem Nick Tandy ebenfalls
ausgefallen ist, ist der Schaden überschaubar“ – war er mit der Leistung
seiner beiden anderen Piloten sehr zufrieden: „Stefan Rosina ist für mich
der große Gewinner des Wochenendes, er ist jetzt im Kampf um einen absoluten
Spitzenplatz in der Meisterschaft wieder voll mit dabei. Alessandro Zampedri
hat nach einem durchwachsenen Training im Rennen das Maximum herausgeholt
und wichtige Punkte gesichert“, resümierte Lechner.
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Bernhard Haudum
Presseservice/25.7.2010
11.07.2010
Porsche Supercup in Silverstone: Rene
Rast holt Podium für Lechner-Racing
SILVERSTONE. Starke Leistung der Teams von Lechner Racing beim 6.Lauf zum
Porsche Mobil1-Supercuplauf heute in Silverstone (GB): Tabellenführer Rene
Rast (D) holte als Zweiter neuerlich einen Spitzenplatz, Stefan Rosina (SK)
und Supercup-Heimkehrer Damien Faulkner (IRL) komplettierten mit
Top Ten-Ergebnissen die gute Team-Performance.
Vom zweiten Startplatz kommend, setzte Rene Rast den von der Pole
gestarteten britischen Lokalmatador Nick Tandy sofort unter Druck: Immer
wieder attackierte der Deutsche den Briten, fand aber keinen Weg vorbei. Im
weiteren Rennverlauf konnte sich Tandy ein wenig absetzen und Rast
konzentrierte sich darauf, weitere wichtige Punkte für die Meisterschaft
nach Hause zu fahren. Stefan Rosina verlor nach einem mäßigen Start in der
Anfangsphase zwei Plätze und sah nach einem intensiven Rennen als Siebenter
die Zielflagge. Supercup-Heimkehrer Damien Faulkner tat sich anfänglich im
Mittelfeld-„Stahlgewitter“ schwer, holte letztlich mit dem zehnten Rang aber
einen Achtungserfolg und wichtige Punkte für die Teamwertung. Gar nicht gut
lief es für den vierten Lechner-Piloten, den Italiener Alessandro Zampedri:
Nach dem enttäuschenden 17. Startplatz blieb er im Hinterfeld stecken und
schied nach einem Auffahrunfall aus.
„Ich habe damit gerechnet, dass Nick Tandy nur sehr schwer zu schlagen sein
wird, er hat den Heimvorteil perfekt ausgespielt. Ich bin daher mit dem
zweiten Rang von Rene durchaus zufrieden“, sagte Teamchef Walter Lechner
nach dem Rennen. Für Lechner ist klar, dass der Brite jener Pilot ist, der
sich mit seinem Topfahrer den Titel ausmachen wird: „Mit Tandy ist auch in
den nächsten Rennen zu rechnen, er wird Rene sicher auch in Hockenheim
fordern“, meinte Lechner. Bei Stefan Rosina ortet der Teamchef aktuell ein
kleines Problem am Start: „Stefan kommt im Moment nicht so gut weg, wie er
es eigentlich drauf hätte. Hier müssen wir einige Hausaufgaben erledigen!
“ Während er mit der Leistung von Damien Faulkner zufrieden war – „er hat
sich im Rahmen seiner Möglichkeiten gut geschlagen“ – hofft Walter Lechner
bei Alessandro Zampedri in den kommenden Rennen auf mehr Konstanz: „Wir
haben einfach zu viele Ausfälle, die wichtige Punkte kosten“ – so der
Teamchef.
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Bernhard Haudum
Presseservice/11.7.2010
27. Juni 2010
Porsche Supercup in Valencia: Rene
Rast siegt für Lechner-Mannschaft
VALENCIA. Saisonhalbzeit im Porsche Mobil1-Supercup 2010 – und Lechner
Racing bleibt das Maß der Dinge: Rene Rast (D) holte beim fünften Lauf der
Saison den Sieg, Jeroen Bleekemolen (NL) wurde Dritter. Der Slowake Stefan
Rosina als Sechster rundete das gute Mannschaftsergebnis für die
Lechner-Crew ab.
Nachdem er bereits das Training mit einer echten Fabelzeit (mehr als sechs
Zehntel Vorsprung) dominiert hatte, war Rene Rast auch im Rennen eine Klasse
für sich: Von der Pole Position kommend, ging der Deutsche gleich in Führung
und feierte eine klaren Start-Ziel-Sieg vor dem Österreicher Norbert Siedler
und dem zweiten Piloten von Al Faisal Lechner Racing, Jeroen Bleekemolen.
Hinter diesem Trio lieferten sich der Niederländer Jaap van Lagen, der Brite
Sean Edwards und der slowakische Lechner-Pilot Stefan Rosina ein tolles
Match um den vierten Rang, das letztlich van Lagen für sich entscheiden
konnte. Rosina konnte als Sechster wichtige Punkte für die Gesamtwertung
mitnehmen. Pech hatte der vierte Lechner-Pilot, der Italiener Alessandro
Zampedri: Im Kampf um einen Platz in den Punkterängen wurde der Routinier
umgedreht und sah – nachdem er zwischenzeitlich an das Ende des Feldes
zurück gefallen war – als 18. die Zielflagge.
„Ich bin sehr zufrieden, mit zwei Plätzen ganz vorne und einem sechsten Rang
darf man sich wahrlich nicht beschweren. Rene hat ein tolles Wochenende
abgeliefert, sein Speed war sensationell. Jeroen ist ein sauberes Rennen
gefahren und auch die Leistung von Stefan geht in Ordnung. Alessandro hat im
Moment ein bisschen Pech, wenn man umgedreht wird, ist man machtlos. Wir
haben jetzt für die zweiten Hälfte der Meisterschaft eine sehr gute
Ausgangslage, ich hoffe, dass wir die Spitzenpositionen in der Fahrer- und
Teamwertung in den kommenden, intensiven Wochen, verteidigen können“, sagte
Teamchef Walter Lechner nach dem Rennen.
In der Fahrerwertung des Porsche Mobil1 Supercup 2010 liegt jetzt Rene Rast
mit 88 Punkten vor Jeroen Bleekemolen mit 74, Nick Tandy (66) und Stefan
Rosina (64) in Führung. In der Teamwertung konnte Al Faisal Lechner Racing
seine Führung ebenfalls weiter ausbauen.
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Bernhard Haudum
Presseservice/27.6.2010
16. Mai 2010
Porsche Supercup in Monaco: Rene Rast
holt Sieg für starke Lechner-Mannschaft
MONACO. Großartiger Erfolg für die Teams von Lechner Racing beim
Saisonhöhepunkt des Porsche Mobil1-Supercups heute in Monaco: Rene Rast (D)
holte den Sieg, dazu gab es durch Stefan Rosina (SK), Alessandro Zampedri
(It) und Jeroen Bleekemolen (NL) auf den Rängen 4 bis 6 ein ausgezeichnetes
Mannschaftsergebnis.
Nachdem er bereits das Training dominiert hatte, ließ Rene Rast auch im
Rennen nichts anbrennen: Von der Pole Position kommend, setzte sich der
Deutsche gleich in den ersten Runden ab und fuhr einen nie gefährdeten
Start-Ziel-Sieg nach Hause. Am Ende betrug sein Vorsprung mehr als fünf
Sekunden auf den Briten Nick Tandy und 10,7 Sekunden auf den Niederländer
Jaap van Lagen.
Hinter diesem Trio platzierten sich die Lechner-Piloten Stefan Rosina,
Alessandro Zampedri und Jeroen Bleekemolen. Von Startplätzen im vorderen
Mittelfeld kommend, zeigten diese einerseits eine fehlerlose Vorstellung,
andererseits profitierten sie von Problemen der Gegner vor ihnen: Nach einer
turbulenten Startphase gab es eine ganze Reihe von Durchfahrtsstrafen, die
die Lechner-Piloten zu ihren Gunsten ausnützen konnten. Gaststarter
Abdulaziz Al Faisal wurde am Start eingeklemmt und sah letztlich als 20. das
Ziel.
„Ein großartiger Tag, nach dem doch eher verkorksten Wochenende zuletzt in
Barcelona sind der Sieg von Rene und die gute Teamleistung natürlich
besonders erfreulich. Rene hat an diesem Wochenende mit Nachdruck gezeigt,
dass er aus einem speziellen Holz ist, seine Leistung war absolut erste
Sahne. Meine anderen Piloten haben nach einem durchwachsenen Training aus
ihren nicht gerade idealen Startplätzen das Maximum gemacht. Wenn man in
Monaco sieben oder acht Plätze gut macht, ist das schon Klasse“, sagte
Teamchef Walter Lechner nach dem Rennen.
In der Fahrerwertung des Porsche Mobil1 Supercup 2010 liegt jetzt Rene Rast
mit 66 Punkten vor Nick Tandy (60), Jeroen Bleekemolen (58) und Stefan
Rosina (54) in Führung. In der Teamwertung hat Al Faisal Lechner Racing die
Nase vor Konrad Motorsport und Lechner Racing vorne.
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Bernhard Haudum
Presseservice/16.5.2010
9. Mai 2010
Porsche Supercup in Barcelona: Lechner
Racing bei Europaauftakt ohne Glück
BARCELONA. Wie nahe Glück und Pech im Rennsport zusammen liegen, mussten
die Teams von Lechner Racing beim Europaauftakt des Porsche Mobil1-Supercups
heute in Barcelona zur Kenntnis nehmen: Statt eines möglichen Sieges durch
Jeroen Bleekemolen gab es durch den Niederländer „nur“ einen dritten Rang.
Verantwortlich für diesen war der später mit 25 Strafsekunden belegte
Laufsieger Jean Edwards (GB), der den führenden Lechner-Piloten in der
letzten Runde umdrehte und so um alle Chancen brachte. Zuvor hatte sich der
aus der Pole-Position gestartete Bleekemolen mit dem Briten einen tollen
Zweikampf geliefert. Ab Rennmitte schloss der Niederländer in den Diensten
von Al Faisal Lechner Racing zu Edwards aus und ging in der letzten Runde in
einem sensationellen Manöver an diesem vorbei. Die Freude darüber währte nur
einige Kurven, nach der Kollision mit Edwards blieb nur der dritte Endrang
hinter dem Österreicher Norbert Siedler und dem Niederländer Patrick
Huisman.
Während bei Bahrain-Doppelsieger Rene Rast schon vor dem Start eine
Halbwelle schlapp machte und er es überhaupt nicht in das Rennen schaffte,
verlief dieses für Alessandro Zampedri (It) und den Slowaken Stefan Rosina
aus dem zweiten Lechner-Team durchwachsen: Zampedri wurde bereits in der
Startphase von der Bahn gerempelt und strandete in einem Kiesbett, Rosina
mühte sich vom zehnten Startplatz kommend in einer Mittelfeld-Kampfgruppe
ab. Nach harten Duellen arbeitete er sich auf den achten Rang nach vorne,
auf dem er dann auch die Zielflagge sah. Abdulaziz Al Faisal im fünften
Lechner-Porsche wurde in der Anfangsphase des Rennens in eine Kollision
verwickelt und brachte seinen Boliden trotz verstellter Spur noch als 15.
ins Ziel.
„Heute war uns Göttin Fortuna alles andere als hold. Das Manöver von Edwards
hat uns bzw. Jeroen um den Sieg gebracht. Dass er dafür nach dem Rennen
bestraft wurde, ist keine Genugtuung – der Sieg ist ja trotzdem weg. Der
Antriebswellendefekt bei Rene war natürlich Pech. Das Teil hatte erst wenige
Kilometer drauf, wir werden genau analysieren, was damit los war. Für Stefan
war es im Mittelfeld lange Zeit schwierig, in der zweiten Rennhälfte ist er
gute Zeiten gefahren. Alessandro war gleich zu Beginn out, Abdulaziz Al
Faisal hat sich mit dem angeschlagenen Auto nach der Berührung sehr gut
geschlagen“ analysierte Teamchef Walter Lechner das Rennen seiner Piloten.
Für Presserückfragen: Walter Lechner +43 664 230 56 57
Bernhard Haudum
Presseservice/9.5.2010
6. Mai 2010
Porsche Supercup: Lechner Racing für
Europa-Auftakt in Barcelona optimistisch
SALZBURG. Zuversichtlich gehen die Teams von Lechner Racing in den
Europaauftakt des Porsche Mobil1-Supercups am kommenden Wochenende in
Barcelona: Nach den starken Leistungen bei den Auftaktrennen Mitte März in
Bahrain hofft die österreichische Mannschaft auch in Spanien auf ein
Erfolgerlebnis.
Lechner Racing kommt mit einer „weißen Weste“ nach Spanien: Nach den zwei
Siegen von Rene Rast (D) und Podestplätzen von Jeroen Bleekmolen (NL) und
Stefan Rosina (SK) sind diese drei Piloten in der Fahrerwertung vorne, in
der Teamwertung führt Al Faisal Lechner Racing vor dem Lechner Racing Team.
„Angesichts dieser Ausgangslage sind die Erwartungen natürlich auch für
Barcelona hoch. Allerdings wird es alles andere als einfach werden, ich gehe
davon aus, dass die Gegner deutlich näher gekommen sind“, sagt Teamchef
Walter Lechner zur Ausgangslage für den Europaauftakt.
„Der Erfahrungsvorsprung, den wir in Bahrain mit den 2010er-Autos gehabt
haben, dürfte dahin sein: Inzwischen hatten alle Teams Zeit, sich in ihren
nationalen Porsche-Cups oder bei Tests auf das neue Auto einzustellen. Ich
erwarte daher in Barcelona ein ganz enges Rennen“, erklärt Walter Lechner.
Besonders wichtig wird bei diesem das Qualifying: „Überholen ist in Spanien
durch die Streckencharakteristik eher schwierig. Es wird daher viel auf eine
gute Startposition ankommen“ – so Lechner.
Neben seinen vier Stammpiloten Rene Rast, Jeroen Bleekemolen, Stefan Rosina
und dem italienischen „Supercup-Urgestein“ Alessandro Zampedri setzt Lechner
Racing in Barcelona auch einen Gaststarter ein: Der saudische Prinz
Abdulaziz Al Faisal sitzt in einem fünften Lechner-Porsche. Al Faisal war
zuletzt in der von Walter Lechner organisierten Middle East Challenge
äußerst erfolgreich unterwegs und hofft, mit dieser Erfahrung auch in
Supercup aufzeigen zu können.
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Bernhard Haudum
Presseservice/6.5.2010